Weiterbildung zum ZRM ChangeManager: Die vier ZRM-Innovationen im Umgang mit Change

//Weiterbildung zum ZRM ChangeManager: Die vier ZRM-Innovationen im Umgang mit Change

Weiterbildung zum ZRM ChangeManager: Die vier ZRM-Innovationen im Umgang mit Change

Das Institut für Selbstmanagement unf Motivation bietet erneut die erfolgreiche Weiterbildung an zum ZRM ChangeManager: Die vier ZRM-Innovationen im Umgang mit Change.

Seit Jahren scheitern 70 Prozent der Change-Projekte

Das Thema Change ist aktuell und wichtig wie nie, damit Unternehmensstrategien umgesetzt werden. Doch scheitern mindestens 70% der herkömmlichen Change-Projekte – und dies seit mehr als 30 Jahren.

Zum einen liegt das häufige Scheitern an Falschannahmen der Manager über die Erzeugung der Bereitschaft bei den Beteiligten. Beispiele: Motivation entsteht durch Eile und Zeitdruck, Motivation entsteht durch Angst und Drohungen, Motivation entsteht durch Aufklärung und Einsicht bei den Mitarbeitenden; zum anderen fehlt ein Ansatz, wie konkret Bereitschaft bei den Beteiligten entsteht.

Das Zürcher Ressourcen Modell ZRM bietet vier Innovationen für den Change-Prozess, die einschneidende Verbesserungen darstellen:

  1. Innovation 1: Die ZRM-Zielpyramide
  2. Innovation 2: Widerstandsarbeit mit der Affektbilanz
  3. Innovation 3: Motivation freisetzen Motto-Zielen
  4. Innovation 4: Ungewissheit stabilisieren mit dem Situationstypen-ABC

Anwendung der Innovationen im ZRM ChangeManager

Die Weiterbildung zum ZRM ChangeManager zeigt, wie Sie diese 4 Innovationen in Ihrem Change-Prozess anwenden.

Nächster Kurs: 20./21. April, 25./26. Mai, 8./9. Juni 2018 in Zürich

Weitere Informationen und Anmeldung

Selbstbestimmung ist das Ziel des Zürcher Ressourcen Modells (ZRM). Quelle: www.pexels.com

Change-Management braucht neue Konzepte

Ist zum Thema Change-Management nicht schon alles gesagt? Als anerkannte Disziplin gibt es Change-Management seit mehr als 50 Jahren. Unternehmen und Organisationen haben gewaltige Summen in Beratung, Tools und Trainings investiert. Es gibt die drei Stufen von Lewin, die acht Erfolgsfaktoren von John P. Kotter und die fünf Phasen nach Krüger. Wir wissen, wie wichtig kleine Schritte und erste Erfolge sind („Quick Wins“) und viele andere Erfolgsfaktoren, die den Wandel erfolgreich machen sollen.

Trotz aller dieser Anstrengungen und Tausenden von Büchern zeigen Studien, dass immer noch 70 Prozent aller Change-Projekte scheitern. Interessant ist, dass sich dies seit 30 Jahren nicht verändert hat: Schon 1996 wies Harvard-Professor John P. Kotter in seinem Klassiker „Leading Change“ hin, dass nur 30 Prozent der Change-Projekte gelingen. Aktuelle Studien zeigen, dass die Erfolgsquote angesichts von Digitalisierung und Globalisierung eher fällt. Was ist der Grund für dieses Scheitern? Unternehmensberater Ron Ashkenas vermutet im Harvard Business Manager 12/2012: “Unser theoretisches Wissen über Change-Management ist ziemlich ausgereift. Aber die Fähigkeiten der Manager, dies umzusetzen, sind über die Jahre ausbaufähig geblieben. Wir haben versäumt, die Fähigkeit von Managern zu stärken, Veränderung zu managen.“ Kaum vorzustellen, wie viel Geld den Unternehmen verloren gehen, weil sie die Potenziale des Wandels nicht nutzen und neue Unternehmensstrategien nicht oder unzureichend umgesetzt sind.

Neue Konzepte sind gefragt, wo die bisherigen offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg bringen. Hierzu will die Weiterbildung zum ZRM ChangeManager beitragen.

Wohlgemerkt: Dies sind Zahlen der Vergangenheit, als es „nur“ um Innovations- und Qualitätsmanagement ging, also überschaubare Projekte mit Erfahrungen aus anderen Unternehmen und klaren Zielen wie die Steigerung der Innovationen von 3 auf 5 pro Jahr oder die Verkürzung der Zeit, bis ein Produkt auf dem Markt kommt („Time to Market“). Der künftige Wandelbedarf durch die Digitalisierung wird deutlich zunehmen: Wandel wird viel erforderlich sein breiter und viel tiefer gehen – die Latte hier also deutlich höher.

[1] Lewin, K. (1947): Frontiers in Group Dynamics: Concept, method and reality in Social Science. Social Equilibria and Social Change. In: Human Relations 1 Nr. 5

[2] Kotter, John P. (1996): Leading Change. New York.

[3] Krüger, W. / Bach, N. (Hrsg.) (2014): Excellence in Change: Wege zur strategischen Erneuerung. Wiesbaden: SpringerGabler.

[4] Kotter, John P. (1996): Leading Change. New York.

[5] Mutaree (2016): Change-Fitness-Studie 2016. Vom Erkennen zum Wollen, vom Wollen zum Machen – Haltung und Handwerk im Change. http://www.mutaree.com/downloads/Change-Fitness-Studie%202016%20Management%20Summary.pdf (download am 9.12.2017)

[6] Ashkenas, R. (2013): Was sich ändern muss. In: Harvard Business Manager. http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-898305.html (download am 9.12.2017)

By |2018-02-17T02:05:52+00:00Februar 17th, 2018|Aktuelles|0 Comments
Scientific Director 'Berlin Management Model for Digitization (BMM)', Berlin Career College at the University of the Arts Berlin: www.bmm-online.org

Leave A Comment

Neuste Tweets