Mein neues Buch: 4 Innovationen für das Change Management

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Mein neues Buch: 4 Innovationen für das Change Management

In Kürze erscheint mein neues Buch mit 4 Innovationen aus dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)  für den Einsatz im Change bzw. der Digitalisierung. Mit-Autoren sind Maja Storch, Johannes Storch und Anke Breiter.

Ist zum Thema Change-Management nicht schon alles gesagt? Als anerkannte Disziplin gibt es Change-Management seit mehr als 50 Jahren. Unternehmen und Organisationen haben gewaltige Summen in Beratung, Tools und Trainings investiert. Es gibt die drei Stufen von Lewin[1], die acht Erfolgsfaktoren von John P. Kotter[2] und die fünf Phasen nach Krüger[3]. Wir wissen, wie wichtig kleine Schritte und erste Erfolge sind („Quick Wins“) und viele andere Erfolgsfaktoren, die den Wandel erfolgreich machen sollen.

Cover meines neuen Buches

Cover meines neuen Buches: Change Management – So klappt’s

Trotz aller dieser Anstrengungen und Tausenden von Büchern zeigen Studien, dass immer noch 70 Prozent aller Change-Management-Projekte scheitern. Interessant ist, dass sich dies seit 30 Jahren nicht verändert hat: Schon 1996 wies Harvard-Professor John P. Kotter in seinem Klassiker „Leading Change“ hin, dass nur 30 Prozent der Change-Projekte gelingen.[4] Aktuelle Studien[5] zeigen, dass die Erfolgsquote angesichts von Digitalisierung und Globalisierung eher fällt. Was ist der Grund für dieses Scheitern? Unternehmensberater Ron Ashkenas vermutet im Harvard Business Manager 12/2012: “Unser theoretisches Wissen über Change-Management ist ziemlich ausgereift. Aber die Fähigkeiten der Manager, dies umzusetzen, sind über die Jahre ausbaufähig geblieben. Wir haben versäumt, die Fähigkeit von Managern zu stärken, Veränderung zu managen.“[6] Kaum vorzustellen, wie viel Geld den Unternehmen verloren gehen, weil sie die Potenziale des Wandels nicht nutzen und neue Unternehmensstrategien nicht oder unzureichend umgesetzt sind.

Anforderungen an das Change-Management steigen durch Digitalisierung

Wohlgemerkt: Dies sind Zahlen der Vergangenheit, als es „nur“ um Innovations- und Qualitätsmanagement ging, also überschaubare Projekte mit Erfahrungen aus anderen Unternehmen und klaren Zielen wie die Steigerung der Innovationen von 3 auf 5 pro Jahr oder die Verkürzung der Zeit, bis ein Produkt auf dem Markt kommt („Time to Market“). Der künftige Wandelbedarf durch die Digitalisierung wird deutlich zunehmen: Wandel wird viel erforderlich sein breiter und viel tiefer gehen – die Latte hier also deutlich höher. Hierzu gleich mehr. Die Frage wird also künftig noch drängender, wie wir Change im Unternehmen erfolgreich gestalten.

Lassen Sie uns in diesem Buch einen Blick in aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaften werfen, was Wandel fördert und behindert: Im ersten Kapitel werden wir zunächst die Frage beantworten, was Change-Management überhaupt bedeutet, welche Bestandteile dieser hat und wie der Prozess abläuft. Wir zeigen jene Gründe, auf, die Studien für das Scheitern vieler Change-Projekt anführen. Im zweiten Kapitel stellen wir 4 Innovationen vor, die wir  aus dem Zürcher Ressourcen Modell ZRM abgeleitet haben. Mit ihrer Hilfe kann das Change-Management gezielt hinsichtlich der individuellen Motivation der Mitarbeitenden optimiert werden.

  • Wir sprechen mit diesem Buch sowohl Unternehmen an, als auch Organisationen wie NGOs, Behörden, Verbände etc. Für alle gelten die Erkenntnisse dieses Buches gleichermaßen.
  • Wir verwenden in diesem Buch aus Gründen der besseren Lesbarkeit die männliche Sprachform, auch wenn Frauen gleichermaßen angesprochen sind. Grundsätzlich gibt es beim Change-Management keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Inhalt

Die Digitalisierung erfordert den kontinuierlichen Wandel aller Unternehmen, aller Abteilungen, aller Arbeitsplätze. Aktuelle Studien zeigen indessen, dass die Erfolgsquote angesichts von Digitalisierung und Globalisierung eher fällt. Wie aber kann Change im Unternehmen erfolgreich gestaltet werden?
Die Autoren erklären in diesem Buch anschaulich und praxisnah, was Wandel fördert und behindert:

  • Was bedeutet Change-Management, und wie läuft ein Change-Prozess ab?
  • Welche Gründe sind hauptverantwortlich für das Scheitern vieler Change-Projekte?
  • Vorstellung von vier Innovationen, die aus dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) abgeleitet wurden. Das Change-Management kann dadurch hinsichtlich der individuellen Motivation der Mitarbeitenden gezielt optimiert werden.

Anhand von fünf Protagonisten wird gezeigt, wie das ZRM® praktisch funktioniert.

„Change-Management – so klappt’s!“ gibt das Werkzeug an die Hand, wie Change-Prozesse so umgesetzt werden können, dass sowohl die Mitarbeitenden wie auch die Führungskräfte ihr Selbstwirksamkeitserleben behalten können und dadurch einen besseren Umgang mit der veränderten Situation am Arbeitsplatz erlangen. Nötige Veränderungsprozesse in Unternehmen können dadurch erfolgreich und human bewältigt werden.

Quellen

[1] Lewin, K. (1947): Frontiers in Group Dynamics: Concept, method and reality in Social Science. Social Equilibria and Social Change. In: Human Relations 1 Nr. 5

[2] Kotter, John P. (1996): Leading Change. New York.

[3] Krüger, W. / Bach, N. (Hrsg.) (2014): Excellence in Change: Wege zur strategischen Erneuerung. Wiesbaden: SpringerGabler.

[4] Kotter, John P. (1996): Leading Change. New York.

[5] Mutaree (2016): Change-Fitness-Studie 2016. Vom Erkennen zum Wollen, vom Wollen zum Machen – Haltung und Handwerk im Change. http://www.mutaree.com/downloads/Change-Fitness-Studie%202016%20Management%20Summary.pdf  (download am 9.12.2017)

[6] Ashkenas, R. (2013): Was sich ändern muss. In: Harvard Business Manager. http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/a-898305.html (download am 9.12.2017)

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By |2018-07-05T10:25:15+00:00Juli 5th, 2018|Aktuelles, Blog|0 Comments
Scientific Director 'Berlin Management Model for Digitization (BMM)', Berlin Career College at the University of the Arts Berlin: www.bmm-online.org

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